Dieses Bild zeigt einen Patienten, der gerade am Rücken auf Hautkrebs untersucht wird.

Hautkrebsvorsorge und -therapie

Hautkrebs – früh erkannt – sehr gut heilbar. Wir stellen Ihnen unsere Vorsorge- und Therapiemaßnahmen vor. Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin!

Vorsorge und Früherkennung von Hautkrebs – der häufigste Krebs

Hautkrebs ist der häufigste Krebs bei Mann und Frau. Wenn er früh erkannt wird, ist er jedoch sehr gut heilbar!

beim Hautkrebsscreening gilt es auffällige Hautveränderungen zu identifizieren, die Hautkrebs sein könnten

Wird er jedoch zu spät erkannt, kann er tödlich sein.

Jedes Jahr erkranken ca. 120.000 Menschen an Hautkrebs, ca. 7.000 davon an einem schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom.

Typisches superfiziell spreitendes Melanom mit asymmetrischer Farbverteilung und Wachstum an den Rändern
Nester von Zellen eines malignene Melanoms die die Oberfläche infiltrieren – hier ist es gut sichtbar und dringend zu entfernen da es noch eher nach oben wächst – später schnell in den Kröper hinein

In der Altersgruppe junger Menschen von 20-39 Jahren ist der schwarze Hautkrebs bereits die dritthäufigste Krebsart bei Frauen und die zweithäufigste Krebsart bei Männern. Obwohl Hautkrebs, wenn er rechtzeitig erkannt wird in den meisten Fällen heilbar ist, sterben in Deutschland noch immer viele, insbesondere auch junge Menschen an den Folgen dieser Erkrankung, weil die Gefahr nicht rechtzeitig erkannt wurde.

Wer ist besonders gefährdet?

Schwarzer Hautkrebs kann für jede Person eine Gefahr darstellen, da er trotz Therapiefortschritten in den letzten Jahren schnell zum Tode führen kann, wenn er im Körper einmal gestreut hat.

Es gibt aber Faktoren, die das Risiko einer Erkrankung erhöhen:

Sonnenbrand – eine sehr wichtige Ursache für späteren schwarzen Hautkrebs gerade am Körper und an den Beinen, die oft von Kleidern bedeckt sind aber auch von den immer häufiger auftretenden Basalzellkarzinomen am Körper
  • Starke Sonnenbrände, besonders im Kinder- oder Jugendalter (hier ist unbedingt auf wirksamen Lichtschutz durch Kleidung und Lichtschutzpräparate zu achten) führen im späteren Lebensalter oft zu Hautkrebs sowohl zu weißem als auch schwarzem Hautkrebs und insbesondere an den Stellen die üblicherweise von Kleidung bedeckt ist, wie der Rumpf, Beine oder Oberarme und damit selten intensiver UV-Strahlung ausgesetzt ist.
  • Anzahl der Muttermale am Körper – je mehr Muttermale, desto größer das Risiko
  • Maligne Melanome in der Familiegeschichte
  • Maligne Melanome in der eigenen Krankheitsgeschichte mit einem deutlichen Risiko für ein weiteres neues Melanom, gerade hier sind engmaschige Kontrollen absolut notwendig
  • Angeborene Pigmentmale, vor allem, wenn der Durchmesser größer als ein Zentimeter ist
  • bei älteren Menschen kann sich ein schwarzer Hautkrebs auch auf stark sonnenbelasteten Stellen im Gesicht ausbilden (auf einer sog. Lentigo maligna)

Der sog. „weiße“ Hautkrebs entsteht meist durch eine starke und chronische Belastung mit UV-Strahlen. Gerade dieser nimmt aktuell rasant zu, ca. 5% pro Jahr seit den 70er Jahren. Er zeigt sich mit zunehmendem Lebensalter an den Körperstellen, welche im Laufe des Lebens viel UV-Licht erhalten haben, wie die Kopfhaut (bei abnehmender Behaarung), Stirn, Ohren, Nacken, Wangen, Nase und Lippen aber auch die Handrücken und Unterarme. Es bilden sich zunächst Vorstufen aus (sog. aktinische Keratosen, s.u.), die als schuppende Plaque, teilweise auch verhornend imponieren und nicht abheilen. Werden sie nicht rechtzeitig erkannt, so kann ein Stachelzellkarzinom bzw. Plattenepithelkarzinom der Haut entstehen. Besonders gefährdet sind alle Personen, welche sich viel im Freien aufhalten (z.B. auch berufsbedingt als Winzer, Landwirt, Dachdecker, in der Schifffahrt, im Baugewerbe usw.) oder häufig Urlaube in Regionen mit starker UV-Belastung gemacht oder sich dort berufsbedingt aufgehalten haben. Bei Personen, bei denen sich berufsbedingt ein Hautkrebs durch UV-Strahlen entwickelt hat, können Ansprüche auf Rentenleistungen wegen einer Berufskrankheit bestehen. Dann wird die Behandlung von der Berufsgenossenschaft übernommen. Dabei muss allerdings die berufliche Verursachung des Hautkrebses deutlich im Vordergrund stehen.

Zum sog. „weißen“ Hautkrebs gehört auch das Basalzellkarzinom, ein Hautkrebs, welcher schnell wachsen kann, aber sehr selten im Körper streut. Auch dieser ist frühestmöglich zu entfernen, da er zerstörerisch in die Tiefe wachsen kann.

Aktinische Keratosen

Aktinische Keratosen (auch „Lichtkrusten“) sind beginnende Frühveränderungen eines Plattenepithelkarzinom bzw. Stachelzellkarzinom der Haut. Sie treten vor allem an Körperbereichen auf, die verstärkt der Sonne ausgesetzt sind oder waren. Dazu gehören zum Beispiel das Gesicht, die Hände, Arme und die nicht behaarte Kopfhaut. Zunächst sind die Stellen unscheinbar und kaum zu sehen, fühlen sich aber rau an. Sie entwickeln sich dann zu flachen, rötlichen Stellen, schuppende bis krustig belegte, die leicht bluten und unter Salbenbehandlung nicht richtig abheilen. Viele Menschen haben gleichzeitig mehrere betroffene Stellen. Bei aktinischen Keratosen handelt es sich zwar noch nicht um einen tiefen Hautkrebs, aber ein Teil der unbehandelten Lichtkrusten entwickeln sich zu einem invasiven Stachelzellkrebs (Plattenepithelkarzinom). Deshalb ist es wichtig, bereits diese frühen Hautkrebsveränderungen zu behandeln. Im diesem frühen Stadium ist eine Therapie noch relativ einfach, sicher und wirkungsvoll. Wenn diese Stellen über größere Flächen auftreten, z.B. an der unbehaarten oder wenig behaarten Kopfhaut, kann man klinisch nicht mehr zwischen einer aktinischen Keratose und einem Stachelzellkarzinom unterscheiden (sog. Feldkanzerisierung) und es besteht eine absolute Behandlungsnotwendigkeit.

Multiple Hautkrebsveränderungen am Kopf
Multiple Hautkrebsveränderungen am Kopf
manifestes Plattenepithelkarzinom der Haut – aus einer krustigen Hautveränderung in Bereichen von Sonnenlchtexposition verändert

Basalzellkarzinome

Basalzellkarzinom – rötlicher Knoten und oft auffällig weil es blutet, Krusten bildet und in der Mitte schon Gewebe zerstört ist
Gewebeprobe aus einem Basalzellkarzinom mit knotiger Struktur

Beim Basalzellkrebs haben sich untere Hautschichten der Epidermis krankhaft verändert. Derartige Basalzellkarzinome können überall am Körper auftreten, besonders häufig sind sie jedoch im Gesicht, auf dem behaarten bzw. wenig behaartem Kopf, dem Oberkörper, an Armen und Beinen.

Typisches Basalzellkarzinom im Gesicht – ein rötlicher Knoten mit sichtbaren Blutgefäßen – es sind immer mehr betroffen

Zu den Risikogruppen gehören Menschen, die ihre Haut häufig und intensiv der Sonne ausgesetzt haben, auch wenn es dabei nicht zu Sonnenbränden gekommen ist, bzw. Menschen die ein geschwächtes Immunsystem haben, z.B. nach einer Organtransplantation (hierbei entstehen auch häufig Aktinische Keratosen bzw. Plattenepithelkarzinome der Haut) und Menschen die eine erblich bedingte Form haben (Gorlin-Goltz-Syndrom). Als eine Form des Hautkrebses ist ein Basalzellkarzinom dringend behandlungsbedürftig. Es ist zwar nicht so gefährlich wie der „schwarze“ Hautkrebs, breitet sich jedoch lokal aus und zerstört das umliegende Gewebe. Eine frühzeitige Behandlung sichert zuverlässig den Behandlungserfolg. Die Anzahl an Basalzellkarzinome nimmt rasant zu und wir entfernen nahezu jeden Tag ein bis mehrere Basalzellkarzinome operativ.

Morbus Bowen

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Morbus Bowen – präsentiert sich als eher unscheinbare rötliche tastbare Hautveränderung

Ein Morbus Bowen zählt ebenfalls zu dem weißen Hautkrebs und imponiert klinisch als eher langsam wachsende rötliche, teils schuppige oder krustige Hautveränderung am Körper, kann aber auch an der Genitalschleimhaut auftreten. Neben UV-Strahlen, spielen Chemikalien (z.B. Arsen) und humane Papillomviren (HPV, insbesondere HPV Typ 16 und 18) eine Rolle.

Veränderungen eines Muttermals als Warnhinweis für schwarzen Hautkrebs

Jede Veränderung eines Muttermals ist ein wichtiges Alarmsignal, auf das Sie reagieren müssen:

  • Veränderung in der Farbe des Muttermals (heller, dunkler, Verfärbung, unruhiger Rand)
  • Veränderung in der Größe und Dicke des Muttermals
  • Veränderungen in der Umgebung des Muttermals
  • Unangenehme Gefühle wie Juckreiz oder Brennen auf einer pigmentierten Hautveränderung
  • Neuentstehen von Muttermalen, insbesondere ab dem 50. Lebensjahr
Schwarzer Hautkrebs
Schwarzer Hautkrebs
Schwarzer Hautkrebs – auslaufende Veränderungen am Rand zeigen das Wachstum des Pigmentmals an

Die ABCDE-Regel ist hierbei sehr hilfreich

Bei einem Muttermal kann es sich dann um einen gefährlichen Hautkrebs handeln, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte zutreffen:

  • Asymmetrie des Muttermals (kein Spiegelbild mehr erkennbar)
  • Begrenzung des Muttermals ist unscharf, bogig oder zackig
  • Farben des Muttermals sind ungleichmäßig
  • Durchmesser des Muttermals liegt über fünf Millimeter
  • Erhabenheit des Muttermals (aber nur wenn es aus einer akuten Veränderung des Mals kommt)

Haben Sie Muttermale, auf die einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen? Dann sollten Sie sich zur Sicherheit unbedingt von Ihrem Hautarzt beraten lassen.

Erhabenheit – hier ein schwarzer Hautkrebs der Fusssohle, auch dies ist möglich und kein „Schmutz“ – aus einem Anteil des asymmetrisch veränderten Mals wächst ein Knoten – ein Alarmzeichen
Frühe Veränderung – asyymetrisches Mal mit dunklem Anteil – Entwicklung eines Schwarzer Hautkrebs

Das „häßliche Entlein“

Haben Sie seh viele Muttermale? Wie soll man da den Überblick behalten? Gerade hier hilft das digitale Hautkrebsscreenings und das Automatische Bodymapping, das weiter unten erklärt wird. Die Regel des „häßlichen Entleins“ besagt, dass dasjenige Mal was volkommen anders erscheint als die anderen viele Pigmentmale, die sich meist in einem einheitlichen, individuell typischem Farbspektrum befinden, besonders auffällig dunkel, rot o.a. von den restlichen Pigmentmalen abweicht, ggf. das bösartige Pigmentmal ist.

bei vielen Pigmentmalen hilft das „Zeichen des häßlichen Entleins“ – ein Pigmentmal zeigt sich, das sich affällig anders entwickelt als alle anderen ist

Regelmäßige Untersuchungen

Um sich zu schützen, sollten Sie Ihren Körper regelmäßig selbst untersuchen. Wenn Ihnen ein Muttermal verdächtig vorkommt, sollten Sie unbedingt Ihren Hautarzt aufsuchen. Er kann Ihnen auch in Zweifelsfällen Sicherheit verschaffen. Wenn Sie schon einmal einen schwarzen Hautkrebs hatten, besteht ein sehr hohes Risiko für einen weiteren schwarzen Hautkrebs. Damit auch Veränderungen über einen langen Zeitraum hinweg sicher beurteilt werden können, steht Ihnen in meiner Praxis ein modernes System zur Videodokumentation und das Automatische Totale Bodymapping (ATBM)von Muttermalen zur Verfügung -> Fotofinder

Digitales Hautkrebsscreening – warum ist dies hilfreich?

Hautveränderungen, der klaren Hautkrebs darstellen, kann ein erfahrener Hautarzt leicht erkennen. Es gibt aber nicht selten Hautkrebs, der erst durch Vergleich von Voraufnahmen erkannt wird. Klinische Untersuchungen zeigen, dass in ca. 50% der Fälle Hautkrebs und insbesondere der schwarze Hautkrebs früher erkannt wird, wenn digitale Voraufnahmen und künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen. Und gerade Hautkrebs sollte frühzeitig erkannt werden! Wir empfehlen Ihnen daher ein digitales Hautkrebsscreening durchzuführen, Aach wenn wir und gerade weil wir viel Erfahrung in der Erkennung von Hautkrebs haben duch langjährige Tätigkeit an universitäter Hochleistungsmedizin und in der Hautkrebsforschung!

Fotovideodokumentation – was ist das?

Bei der Videodokumentation wird mit einer speziellen Videokamera Ihre Muttermale auf Ihrer Haut in 20-facher Vergrösserung aufgenommen. Zunächst werden Übersichtsaufnahmen erstellt. Zusätzlich werden von Muttermalen, die aus ärztlicher Sicht beobachtet werden sollten, Detailaufnahmen angefertigt. Diese Aufnahmen werden in unserer Praxis dauerhaft gespeichert und ermöglichen bei regelmäßigen, z.B. jährlichen Kontrolluntersuchungen einen detaillierten und objektiven Vergleich aktueller und vorheriger Hautbefunde. Durch regelmäßige Untersuchungen und objektive Vergleichsmöglichkeiten werden unnötige Operationen an harmlosen Muttermalen, die sich nicht verändert haben, vermieden.

Vorteile der Fotovideodokumentation

  • Jede Veränderung eines Muttermals kann von einem Arzt schnell erkannt werden, denn kann in Zweifelsfällen mittel Künstlicher Intelligenz analysiert werden (AI Mole-Analyzer).
  • Durch regelmäßige Untersuchungen und objektive Vergleichsmöglichkeiten werden unnötige Operationen von harmlosen Muttermalen, die sich nicht verändert haben, vermieden.
  • Die Fotovideodokumentation kann die Erkennung von schwarzem Hautkrebs verbessern (gemäß der Leitlinienempfehlung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie zur Prävention von Hautkrebs)

Automatisches Totales Bodymapping (ATBM, Bodyscan)

Ab sofort bieten wir Ihnen in der Früherkennung von Hautkrebs das Fotofinder Automatisches Totale Bodymapping (ATBM). Hautkrebs ist vollkommen heilbar, wenn er früh genug erkannt wird. Fotofinder ATBM erstellt vollautomatisch von Kopf bis Fuß eine Landkarte (Body Map) Ihrer Haut. Mit einer Spezialsoftware können automatisch Hautveränderungen im Rahmen von Erst- und Folgeaufnahmen erfasst werden. Es werden damit sowohl Veränderungen einzelner Muttermale als auch neue Muttermale automatisch angezeigt und ausgewertet. Die Entstehung von neuen Muttermalen im höheren Lebensalter (ab 50. Lj) bedeutet sehr oft bereits das Entstehen eines bösartigen schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom) und 2/3 aller Malignen Melanome entstehen neu auf zuvor normaler Haut.  Gerade bei Patienten mir sehr vielen Pigmentmalen ist das Auffinden eines neu entstandenen Pigmentmals an der Haut extrem schwierig und wird durch Fotofinder ATBM Bodyscan sehr schnell und unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz effizient erledigt. Wir können uns damit sehr schnell auch auf diese wichtigen neu entstandenen Pigmentmale konzentrieren. Dieses moderne Verfahren zur Erkennung von Hautkrebs gibt es nur in wenigen Hautzentren in Deutschland. Dieses Verfahren kann mit den Bildaufnahmen der Muttermalen/Videofotoanalyse kombiniert werden (Fotofinder Videoskopie) was die Hautkrebsvorsorge der höchsten Sicherheitsstufe darstellt.

Bodymapping und Künstliche Intelligenz

Das sicherste Hautkrebsscreening – die Kombination aus Automatischem Totalem Bodymapping (ATBM, Bodyscan) und Fotovideodokumentation

Die sicherste Methode im digitalen Hautkrebsscreening für die Früherkennung von Hautkrebs der vollkommen heilbar, wenn er früh genug erkannt wird, ist die Kombintion von Automatischem Totalen Bodymapping (ATBM) und Fotovideoanalyse. Diese Leistung ist sowohl auf unserem online Kalender Doctolib.de als auch Jameda.de vereinbar.

Hautkrebsscreening PLUS – Digitales Hautkrebsscreening mit KI als Leistung der GKV

Im Rahmen des Hautkrebsscreening PLUS Programms über den Gesundheitsverband Nord bieten wir auch Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung ohne Eigenleistung das Bodymapping mit Künstlicher Intelligenz an. Macht Ihre Krankenversicherung bei diesem Programm schon mit? Das können Sie hier oder in der Abbildung weiter unten erfahren. Sprechen Sie uns dann gerne darauf an.

Kosten

Die Kosten für die klinische Untersuchung in einem konkreten Verdachtsfall und die operative Entfernung von Hautkrebs übernehmen selbstverständlich alle Krankenkassen. Medizinisch sinnvolle, regelmäßige klinische Hautkrebsfrüherkennungsuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassenab ab dem 35. Lebensjahr alle 2 Jahre übernommen, von manchen Krankenkassen auch früher, z.B. wie der Techniker Krankenkasse, Barmer GEK, manche Betriebskrankenkassen und manchen AOKs, bzw. werden anteilig erstattet (http://www.krankenkasseninfo.de/krankenkassen/test/vorsorge/hautscreening-ueber-den-gesetzlichen-rahmen-hinaus-28). Zusätzliche Leistungen wie die Fotodokumentation Ihrer Muttermale werden in vielen Fällen von privaten Krankenkassen bezahlt und nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Deshalb müssen diese Leistungen direkt mit Ihnen abgerechnet werden.

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns bitte unter 06131-234501 an und vereinbaren einen Termin. Wir informieren Sie gerne über die Kosten und den Nutzen von Vorsorgemaßnahmen in Ihrem konkreten Fall.

deepLive™ – die Digitale Hautprobe – schnelle Gewissheit über Hautkrebs oder andere Hautkrankheiten ohne operativen Eingriff

Deeplive – die optische Biopsie ohne zu schneiden
Deeplive™ Aufnahme (links) im Vergleich zu einer histopathologischen Gewebeprobe in H&E-Färbung (rechts) zeigt die gute Korrelation hier an gesunder Oberhaut (Sterne zeigen Hornhaut (blauer Stern), Epidermis (grüner Stern) und Blutgefäße in beiden Bildern an).

Ob Hautkrebs bei Ihnen besteht oder nicht oder nach einer Behandlung ohne Operation wie der Photodynamischen Therapie oder Creme-Therapie gegen Hautkrebs bei Ihnen wirklich verschwunden ist? Die Antwort bietet nun deepLive™. Es vereinigt zwei bisher getrennte Techniken in einem hoch innovativen diagnostischem Scanner, die Konfokalen Laserscanmikroskopie und die optischen Kohärenztomographie (OCT) und liefert Bilder Ihrer Haut bis 0,4 mm Tiefe in zellulärer Auflösung.

Ohne Operation lässt sich mithilfe von deepLive™, dem Life-Scanner für Ihre Haut, feststellen, ob es sich tatsächlich um Hautkrebs handelt, wie ausgedehnt er ist und ob die Behandlung von Hautkrebs wirklich nachhaltig war.

Eine visuelle Darstellung des Verfahrens erfolgt im unten aufgeführten Video.

Messung von Pigmentmalen mittels elektrischer Impedanzspektroskopie (Nevisense)

Ganz neu bieten wir zusätzlich die Analyse auffälliger und fraglich veränderter Pigmentmale mittels elektrischer Impedanzspektroskopie an. Der Vorteil dieser Methode ist es, dass es eine zusätzliche Beurteilung von auffälligen Pigmentmalen erlaubt, welche nicht optisch sondern mittels der Leitfähigkeit, des Widerstandes im gewebe durch möglicherweise maligne Zellen.

Wir sind für Sie da

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir informieren Sie gerne über die Kosten und den Nutzen von Vorsorgemaßnahmen in Ihrem konkreten Fall.

Behandlung von Hautkrebs

Optionen

Die Behandlung von Hautkrebs erfolgt häufig operativ. Diese Operationen können in den aller meisten Fällen ambulant bei uns erfolgen auch wenn die Veränderung im Gesicht ist. Mit Ihnen als unsere Patienten besprechen wir dann welches operative Verfahren notwendig ist und welches Endergebnis Sie erwarten dürfen. Im Rahmen von Hauttransplantationen können neben den klassischen Voll- und Spalthauttransplantationen auch neue Hautersatzverfahren zur Anwendung kommen.

Operative Entfernung von Hautkrebs ist oft ambulant möglich

Es gibt jedoch auch konservative Möglichkeiten, wenn der Hautkrebs noch nicht so tief eingedrungen ist und eher noch oberflächlich, knapp unter oder noch in der Oberhaut (Epidermis) verläuft. Hierzu zählen bestimmte Cremes oder auch die photodynamische Therapie (PDT). Für unsere Patienten bieten wir alle diese Behandlungsmöglichkeiten an und bilden uns regelmäßig fort. Dazu wurden wir als Zentrum für die Behandlung des Hellen Hautkrebses von der ONKODERM Gruppe zertifiziert.

Daneben bieten wir als Teil von ONKODERM, ein Zusammenschluß von Spezialpraxen für ambulante Versorgung von Hauterkrankungen mit Systemtherapien das wir aktiv mitgestalten, Ihnen als Patienten hoch innovative Therapien im Bereich der Hautkrebserkrankungen und innovative Systemtherapien bei entzündlichen Hauterkrankungen an.

Photodynamische Therapie

Behandlung von Hautkrebs mittels Photodynamischer Therapie
Multiple Hautkrebsveränderungen am Kopf – gerade hier ist die phytodynamische Therapie sehr gut wirksam

Die photodynamische Therapie (PDT) ist eine moderne Behandlungsform mit der sich ein besonders schönes kosmetisches Ergebnis ohne Narben erzielen lässt. Sie zeigt auch in Studien hervorragende Abheilraten, ist sehr nachhaltig und dazu schnell wirksam. Durch eine besondere Salbe oder Creme werden die kranken Hautzellen extrem lichtempfindlich gemacht. Bei der anschließenden Bestrahlung mit Licht in einer bestimmten Wellenlänge werden die kranken Hautzellen dann zerstört. Bei uns profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung in der Durchführung der photodynamischen Therapie mit mehren hundert Behandlungen jedes Jahr.

Die Salbe oder Creme enthält einen natürlichen Wirkstoff, der innerhalb von 24 Stunden wie der körpereigene Blutfarbstoff wieder abgebaut wird. Auch die zur Bestrahlung verwendete Lampe arbeitet ausschließlich mit Wellenlängen des natürlichen, sichtbaren Lichts und sendet kalte Lichtstrahlung aus. Der Körper ist keinen schädlichen Strahlenbelastungen ausgesetzt. Neben der klassischen Photodynamischen Therapie mit Rotlich, verwenden wir auch künstliche Tageslichtlampen, aus sequentiellem Licht oder speziellem gemischtem LED Licht die eine deutlich schmerzärmere Behandlung mit der Photodynamischen Therapie ermöglichen und unabhängig vom Wetter ganzjährig eingesetzt werden können. Die Lichtbehandlung erfolgt zudem im kürzerem Abstand zum Auftragen der Salbe oder Creme wie bei der klassischen Rotlich Photodynamischen Therapie, welche üblicherweise erst nach 3 Stunden nach Applikation erfolgt, die Bestrahlung mit künstlicher Tageslichtlampe dauert jedoch länger an.

Photodyamische Therapie mittels artifizieller Tageslicht Lampe Multilite™

Um die Wirkung deutlich zu verstärken, nutzen wir häufig die sog. Power-Photodynamische Therapie. Durch eine Vorbehandlung mittels eines fraktionierten CO2-Lasers auf die zu behandelnden Areale, kann der Therapieerfolg und die Effektivität auf die Hautkrebsstellen wesentlich gesteigert werden. Anschließed wir die Salbe oder Creme mit dem Wirkstoff aufgetragen.

Anders als ein operativer Eingriff mit dem Skalpell eignet sich die photodynamische Therapie sehr gut zur Behandlung auch größerer Hautareale. Ihr größter Vorteil ist aber die Tatsache, dass sich im Anschluss an die Behandlung fast keine Narben bilden: Die kranke Haut stößt sich fast unmerklich ab und wird vom Körper durch gesunde Haut ersetzt.

Die Befundkontrolle, ob die Behandlung erfolgreich war oder nicht, kann nun sehr leicht mittels einer optischen Biopsie mit dem deepLive™-Verfahren erfolgen. Treat & Go ohne Salpell für die Behandlung von weißem Haukrebs.

Anwendungsgebiete

Mit der photodynamischen Therapie können aktinische Keratosen, Basalzellkarzinome und Morbus Bowen ohne Narbenbildung behandelt werden. In manchen Fällen muss dies zwei Mal im Abstand von wenigen Wochen durchgeführt werden. Prinzipiell eigent sich die Photodynamische Therapie auch zur Hautverjüngung (Decollette-Bereich insbesondere) oder bei entzündlichen Hauterkrankungen wie die Folliculitis decalvans oder Akne vulgaris, wenn Standardtherapien gar keinen Therapieerfolg brachten.

Kosten

Die photodynamische Therapie gehört nicht zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Im Rahmen des Programms Photodynamische Therapie mit Ameluz des Gesundheitsverband Nord das die Klassische Rotlich-Photodynamische Therapie beinhaltet, bieten wir auch Patienten der teilnehmenden gesetzlichen Krankenversicherung ohne Eigenleistung eine solche Therapie zur Behandlung von Aktinischen Keratosen an. Macht Ihre Krankenversicherung bei diesem Programm schon mit? Das können Sie hier erfahren bzw. in der Abbildung weiter unten. Sprechen Sie uns dann gerne darauf an.

Ebenso werden die Kosten einer Photodynamischen Therapie von der Berufsgenossenschaft übernommen, wenn bei Ihnen Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt wurde

In der privaten Krankenversicherung werden die Kosten einer Behandlung in der Regel übernommen. Die Behandlung selbst wird nach Aufwand entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet. Für das Medikament werden Sachkosten des Einkaufs weiterberechnet und ggf. fallen zusätzliche Kosten für die Laserbehandlung bei der Durchführung einer Power Photodynamischen Therapie an.

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